Alteria
Fürchte das Dunkel. Fürchte das Licht. Cid's Kompendium, immer wieder aktualisiert
Kapitel davor

- Teil I: Geographie Alterias -

Kapitel 2: Das Sonnensystem und die Monde

(Noch unvollständiges Kapitel)

Um den dritten Planeten unseres Sonnensystems, den wir gemeinhin unsere Erde nennen, kreisen zwei Trabanten, die Monde Líra und Lothénien. Während Lothénien die Erde genau zwölf Mal im Jahr umkreist, wodurch die Langmonde eingeteilt werden, ist der kleinere der beiden, Líra, etwas schneller und braucht nur einen Kurzmond, also ca. dreizehn Tage für eine Erdumkreisung, wodurch er achtundzwanzig Mal im Jahr voll zu sehen ist. Dadurch kommt es durchschnittlich ca. alle 390 Tage zu einer Überschneidung der beiden Vollmonde. Da ihre Umlaufbahnen aber zueinander geneigt und unterschiedlich gekrümmt sind, kommt es tatsächlich nur gut alle 22 Jahre vor, dass die beiden Vollmonde zusammen am Himmel zu sehen sind; dann allerdings stehen sie so nahe beieinander, dass der Volksmund sagt, Líra und Lothénien küssten sich.

Ihre Namen beziehen diese beiden Monde übrigens der Sage von den beiden unglücklichen Liebenden Líra und Lothénien, die in Teil VII, Kapitel 1 nachzulesen ist.


Die Monde sind wie folgt benannt:

Der erste Langmond des Jahres, der ungefähr zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche beginnt (Erdzeit ca. 21.03.-19.04.), ist der Wechselmond, der zweite (20.04.-19.05.) der Wachsmond, der dritte (20.05.-18.06.) der Regenmond, der vierte (19.06.-18.07.) der Sonnenmond, der fünfte (19.07.-17.08.) der Hitzemond, der sechste (18.08.-16.09.) der Obstmond, der siebte (17.09.-16.10.) der Erntemond, der achte (17.10.-15.11.) der Schwindmond, der neunte (16.11.-15.12.) der Schneemond, der zehnte (16.12.-14.01.) der Kältemond, der elfte (15.01.-13.02.) der Windmond, und der zwölfte (14.02.-15.03.) schließlich ist der Saatmond.

Durch die Ungleichheit von Lothénien- und Sonnenzyklen stimmen zum Einen Langmonde und Lothénienphasen nicht immer überein, zum anderen bleiben am Ende jedes Jahres, zwischen Saatmond und Wechselmond, fünf (in Schaltjahren, also ca. alle 4 Jahre, sechs) Übergangstage, in denen das alte Jahr schon tot ist, das neue aber noch nicht geboren. Diese Tage gelten als besonders gefährlich für Schwangere, kleine Kinder, Tierjunge und die frische Saat, weswegen in ihnen viele Riten zum Schutz vor Monstern und bösen Einflüssen abgehalten werden.


Die Namen der Kurzmonde sind vor allem von ritueller Bedeutung. Das Wissen um ihre Bezeichnung und Bedeutung gehört zwar zur Grundausbildung jedes Tempelangehörigen, ist aber nicht in allen Bevölkerungsschichten bekannt.

Die einzelnen Tage jedes Kurzmondes haben ebenfalls Namen, die größtenteils den Riten entstammen, aber auch im Alltag benutzt werden. Sie lauten – in der Reihenfolge vom Neumond bis zum letzten Tag des letzten Líralichts – wie folgt: Dunkeltag
Erdentag
Holztag
Feuertag
Meertag
Windtag
Mittmond (Anmerkung: "Mittmond" ist nur der Vollmond der Líra; "Vollmond" kann sich auf jeden Vollmond beziehen)
Himmeltag
Mondtag
Sonnentag
Sternentag
Lichttag
Heiligentag


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