Alteria
Fürchte das Dunkel. Fürchte das Licht. Cid's Kompendium, immer wieder aktualisiert
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- Teil II: Flora und Fauna Alterias -

Kapitel 1: Wilde und domestizierte Pflanzen

Auch hierzu hat uns Meister Cid leider noch keine Informationen zukommen lassen – wir haben ihm aber ein paar Zettel aus seiner Materialsammlung entreißen können, die wir euch im Folgenden zeigen.

Momentan, so lässt der große Gelehrte ausrichten, beschäftigt er sich intensiv mit den verschiedenen Nutzpflanzen des Vereinten Kontinents und ihrer Anwendung. Unseren eigenen Nachforschungen zufolge bezieht sich diese "intensive Beschäftigung" im Moment allerdings vor allem auf die berauschende Wirkung gewisser Getreidesorten in Kombination mit Hopfen und Hefe...

Nicht dass wir ihm hier irgendetwas unterstellen wollten, das läge uns natürlich fern!

Aber wie es aussieht, verschiebt sich die Publikation der Endversion dieses Teiles noch ein wenig. Zumindest bis nach dem Kater.

Kapitel 1.1: Pflanzen des Vereinten Kontinents

1.1.1. Caragras

Skizze von Caragras

Das Caragras wächst in der Ebene von Zerem sowie an den Südhängen des Altus und in der Schiminussteppe. Seine harten Blätter und Stiele können nur von wenigen Tieren, wie z.B. dem Kreuzhörnchen, verdaut werden. Seine Körner bilden jedoch in der kalten Jahreszeit die Nahrungsgrundlagen für unzählige Vögel und Nager. Durch seine harten Blätter ist das Caragras gut vor Austrocknung geschützt und übersteht so die häufigen Trockenzeiten.

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1.1.2. Korinum

Skizze von Korinum

Der Korinum ist in der Schiminussteppe südlich des Altus beheimatet. Dieses immergrüne Gewächs ist besonders häufig an Flussufern und in feuchten Senken zu finden. Wegen seiner elastischen aber stabilen Zweige wird es häufig von Vögeln für den Nestbau verwendet. So geschieht es oft, das man in alten Bäumen Kolonien von Korinum findet.

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1.1.3. Megeling

Skizze von Megeling

Der Megeling ist ein Wurzelgemüse, das besonders gut in Steppen der mittleren Breiten wächst. Ursprünglich stammt er wohl aus der Schiminussteppe, ist jedoch mittlerweile in weiten Teilen Alterias beheimatet. Neben den verzweigten und sehr nahrhaften, recht scharf schmeckenden Wurzen wird in manchen Regionen auch das Kraut des Megelings verwendet, das Speisen eine bittere Note verleiht.

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1.1.4. Zwillingsknollenfrucht

Skizze von Zwillingsknollenfrucht

Die Zwillingsknollenfrucht zählt zu den beliebtesten Früchten in den mittleren und halbpolaren Breiten. Die kleinen, knorrigen Bäume wachsen bevorzugt an windigen Stellen. An Küsten, in Ebenen oder auf hervorstehenden Bergen gedeihen sie prächtig. Das größte Zwillingsknollenfruchtanbaugebiet befindet sich südlich von Umbria in den Ausläufern der Schiminus-Steppe. Die Zwillingsknollenfrucht besteht aus zwei, manchmal auch drei zusammengewachsenen, faustgroßen Früchten. Die zwei Teile der Zwillingsknollenfrucht haben jeweils in der Mitte Kerne und außen eine zähe Schale. Dazwischen ist das saftige Fruchtfleisch.

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1.1.5. Pispoli

Skizze von Pispoli

Der Pispoli ist ein großer Speisepilz, der in den Feuchtgebieten der Schiminusebene wächst. Da dieser bis zu einer Spanne große Pilz, gefüllt mit verschiedenen Speisen, als Delikatesse gilt, ist er ín weiten Teilen der Steppe selten geworden. Traditionell wird der Pispoli von einem einfachen Holzteller mit selbstgeschnitztem Besteck gegessen. Die besten Chancen, den Pispoli zu finden, hat man gegen Ende der Regenzeit.

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1.1.6. Ribo-Nuss

Skizze von Ribo-Nuss

Die Ribo-Nuss wächst in den Tälern des südlichen Vorgebirges des Altus. Zu erkennen ist sie an ihren dreifingeringen Blättern sowie dem meist übermäßig dicken Stamm. Ihre Äste sind oft knorrig und verwinkelt. Die Nüsse sind sehr nahrhaft und sollen sich positiv auf die Magie auswirken. Ob dies allerding stimmt oder doch nur Aberglaube ist, ist nicht bekannt.

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1.1.7. Altus-Krixelrixel

Skizze von Altus-Krixelrixel

Aus der Familie der Krixelrixel ist das Altus-Krixelrixel die am weitesten verbreitete Art. In den Niederungen und an den Hängen unterhalb der Schneegrenze wächst es teilweise als dichter Teppich. Es heißt, das das Altus-Krixelrixel ähnlich wie das Portica-Krixelrixel eine berauschende Wirkung habe, wenn es als Tee zubereitet wird. Dies kann der Autor jedoch nicht bestätigen. Mit seinen anmutigen, leuchtend blauen Blüten gilt es als Zeichen der Hoffnung, denn es blüht bereits, wenn der Schnee darum herum schmilzt. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass es seine Energie aus einem Teil des Lichts bezieht, für den Schnee durchlässiger ist. Ein Strauß Krixelrixel gehört zum Fest des Heiligen Eparil traditionell in jedes Haus im Altus.

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1.1.8. Sarelia

Skizze von Sarelia

Der Sarelia-Strauch ist eines der kältebeständigsten Gewächse des Vereinten Kontinents. Es wächst am Rande der Eiswüste, zumeist an windgeschützten Stellen. Sene unscheinbaren, gelben, faustgroßen Früchte sind giftig. Sie eigenen sich daher hervorragend, um Waffen für den Kampf gegen Monster zu verstärken. Der Sarelia-Strauch blüht im Juni, wen die Temperatur in der Eiswüste ein wenig über dem Gefrierpunkt liegt. Die Blüten sind weiß bis hellblau, je nach Unterart.

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1.1.9. Trauerhorn

Skizze von Trauerhorn

Der Trauerhorn wächst hauptsächlich in der Nähe von Nevica, kleinere Bestände gibt es auch in anderen Bereichen der Eiswüste. Der Trauerhorn hat lange, elastische Zweige mit langen, zähen Nadeln. Aufgrund eines hohen Gehalts an ätherischen Ölen bleibt er selbst im Winter bei tiefem Frost elastisch. Das Holz des Trauerhorns brennt heißer und länger las anderes Holz. In wärmeren Regionen gedeiht der Trauerhorn nicht, da bei den höheren Temperaturen zuviel Öl erzeugt wird. Seine Samen sind mit dünnen Flügeln versehen und können so große Entfernungen fleigend zurücklegen und sorgen so für die Ausbreitung der Pflanze.

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1.1.10. Kosis-Kraut

Skizze von Kosis-Kraut

Kosis-Kraut wächst in der Schiminusebene und an den Hängen des Hohen und Mittleren Maritimus. Es hat einen scharfen, leicht bitteren Geschmack und ist eines der ersten Kräuter, die nach dem Winter geerntet werden. Da es sehr vitaminreich ist und sich gut in Töpfen halten läßt, ist es bei Seefahrern sehr beliebt.

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1.1.11. Schiminusgras

Skizze von Schiminusgras

Das Schiminusgras ist ein bis zu mannhohes Gras, das in der Schiminusebene weite Flächen bedeckt. Insbesondere an windigen Stellen ist es oftmals eine Plage. Seine scharfen Kanten sind für Wanderer, die Abseits der Wege unterwegs sind, eine ernsthafte Verletzungsgefahr. Eine weitere Gefahr ist der Schiminushüpfer, ein Monster, das bevorzugt zwischen Schiminusgräsern auf seine Opfer lauert.

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1.1.12. Der Penabaum

Skizze von Der Penabaum

Im kleinen Maritimus und an den Nordhängen des Altus wächst der Penabaum. Dieses Trockenholzgewächs zeichnet sich durch seine segmentarische Struktur aus. Sehr leicht brechen Teile des Penabaumes an speziellen Bruchstellen ab. Dadurch ist es dem Baum möglich, immer wieder nachzuwachsen und so bis zu dreimal so hoch wie ein Mensch zu wachsen. Das leichte Holz läßt sich so gut wie gar nicht verarbeiten und brennt auch nicht sehr heiß, so daß es kaum verwendet werden kann.

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1.1.13. Die Darilia

Skizze von Die Darilia

Die Darilia wächst bevorzugt an Rändern von Wälder in der Schiminusebene, an den Südhängen des Altus und im Okzidis. Sie hat leuchtend blaue Blütenblätter mit schwarzen Spitzen und eine spiralige, grün-weiße Färbung im Inneren der Blüten. Um die Darilia sollte man einen großen Bogen machen, da sie zwar schön anzusehen aber giftig ist.

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1.1.14. Amnorium

Skizze von Amnorium

Das Amnorium wächst an Flussufern und in flachen Seen und Teichen. Sein Verbreitungsgebiet ersteckt sich über die mittleren Breiten des Vereinten Kontinents sowie die Höhenlagen von Hohem, Mittlerem und Niederem Maritimus. Sein dichter Wuchs bietet eine ideale Heimat für zahlreiche Vögel. Wenn Amnorium in größeren Mengen wächst, verstecken sich sehr gerne Monster darin und lauern Reisenden auf.

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1.1.15. normaler Zeronius

Skizze von normaler Zeronius

Der normale Zeronius ist ein Strauch, der in der Gegend von Umbria und in den Tälern von Harundo und Ziurus beheimatet ist. Seine leuchtend-roten Beeren sind sehr giftig. Harundokrokodile fressen sie gerne und übertragen dann mit ihrem Biss das Gift auf ihre Opfer.

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1.1.16. gelber Zeronius

Skizze von gelber Zeronius

Der gelbe Zeronius ist im Westen der Schiminusebene sowie in der Tälern von Harundo und Ziurus zu finden. Im Gegensatz zum normalen Zeronius sind seine Beeren gelb und sehr schmackhaft, haben jedoch eine leichte, halluzinogene Wirkung. Wenn man sie frisch isst, erhöhen sie für kurze Zeit die Magieverteidigungsstärke.

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1.1.17. Lombiusfarn

Skizze von Lombiusfarn

Der Lombiusfarn wächst in den Auenwäldern des Vereinten Kontinents. Er zeichnet sich durch seine mehr als armlangen Blätter aus. Bevorzugt wächst er in den unzugänglichsten Bereichen der Wälder. Viele kleine Tiere und auch manche Monster leben unter seinem Dach. Die einzelnen Triebe können bis zu brusthoch werden.

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1.1.18. Uwada

Skizze von Uwada

Der Uwada ist ein typischer Baum in den Auenwäldern der gemäßigten Breiten des Vereinten Kontinents. Ihr kleiner, knorriger Wuchs sowie die ungleichmäßig gezackten Blätter sind leicht zu erkennen. Im Sommer trägt sie rote Früchte, die jedoch von Menschen nicht verdaut werden können.

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Kapitel 1.2: Pflanzen der Zerrissenen Inseln

1.2.1. Akarada

Skizze von Akarada

Die Akarada wächst nur im Tal von Idamo auf Damkele, einer der Zerissenen Inseln. Die Akarada gedeiht ausschließlich in dieser von Bergen umgebenen Steppe. Alle Versuche, die Akarada auch in anderen Regionen anzubauen, sind bisher gescheitert. Neben den sehr dicken Blättern ist insbesondere die Frucht dieser nur alle drei Jahre tragenden Bäume wegen ihrer antimagischen Wirkung sehr begeht. Die Akarada lebt in Symbiose mit dem Kori, einem ebenfals nur im Idamotal vorkommenden Vogel, der durch den ständigen Verzehr der Früchte eine Immunität gegen Zustandszauber entwickelt hat und dadurch ein gefährlicher Gegner für jeden ist, der sein Revier stört oder seine Nahrung klauen will. Im Gegenzug verteilt er bei seinen weiten Streifzügen durch das Tal die Samen des Baumes in seinem Kot.

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Kapitel 1.3: Meerespflanzen

1.3.1. Trichtertang

Skizze von Trichtertang

Der Trichtertang kommt in allen Meeren Alterias in den tropischen Regionen vor. Seine auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blätter bilden oft einen dichten Teppich. Mit ihren großen, trchterförmigen Blättern fangen sie Regenwasser, das sie durch Osmose mit Salzwasser zu Zucker verarbeiten. Dadurch sind sie von Sonnenlicht unabhängig und enthalten nur wenig Chlorophyll, was ihre blaue Färbung erklärt. Der Geschmack des Trichtertangs ist süßlich und angenehm, und er wird auf Schiffen oft als Salat zubereitet. Da jedoch in seiner Nähe meist viele Monster leben, versuchen Schiffe Trichtertangansammlungen zu meiden.

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