Alteria
Fürchte das Dunkel. Fürchte das Licht. Cid's Kompendium, immer wieder aktualisiert
Kapitel danach

- Teil V: Die Religionen Alterias -

Kapitel 1: Der Orden

(Noch unvollständiges Kapitel)

Kapitel 1.1 Geschichte des Ordens

Die Geschichte des Ordens ist lang und bewegt. Während des Unruhigen Zeitalters und den Tempelkriegen gingen viele Informationen verloren, und was noch vorhanden ist, ist zum Teil nicht oder nur schwer zugänglich. Da Meister Cid aber an höchster historischer Genauigkeit interessiert ist, werden seine Recherchen wohl noch ein Weilchen dauern.

Kapitel 1.2 Aufbau und Struktur des Ordens

Der Orden ist hierarchisch aufgebaut. An seiner Spitze steht der Rat von Ephedrin, der vom Primas von Ephedrin geleitet wird.

Kapitel 1.3 Die wichtigsten Tempel

Zentrum des Ordens ist der Lichttempel von Ephedrin – der einzige Lichttempel Alterias.

Kapitel 1.4 Die Weisen Bücher

Die Weisen Bücher sind die zentrale Schrift des Ordens. Im ersten Teil werden die Leben der Heiligen erzählt, ihre Wanderschaft und ihr Sieg über die Bestien. Dieser Bericht ist die offizielle Version der Geschehnisse vor 4.000 Jahren und wird als historisch genau angesehen. Allerdings muss man beachten, dass dieser Text keineswegs so einheitlich verfasst wurde, wie man ihn heute präsentiert, und noch mehrere hundert Jahre nach dem Tod der letzten Bestie Teile hinzugefügt und abgeändert wurden (s. oben).

In den anderen Teilen ist das Weltbild des Ordens beschrieben. Außerdem enthalten sie Regeln für ein gutes Leben in Übereinstimmung mit der Welt, Definitionen von Gut und Böse, Anweisungen für die Verehrung der Heiligen, Ratschläge und Sinnsprüche.

Entstanden sind die Weisen Bücher im Laufe mehrerer Jahrhunderte. Die ältesten Abschnitte stammen aus der Zeit des Wiederaufbaus und wurden schon kurz nach dem Tod der letzten Bestie niedergeschrieben. Im Verlauf der nächsten Jahrhunderte wurden sie immer wieder ergänzt, ausgeweitet, kommentiert und korrigiert, bis es schließlich eine Vielzahl verschiedenster Versionen gab. Als sich zum Ende des Unruhigen Zeitalters die höchsten Würdenträger der Tempel auf Ephedrin trafen und den Orden in seiner heutigen Form als geeinigte, höchste Instanz schufen, legten sie auch eine offizielle Version der Weisen Bücher fest, an der seither nicht mehr gerüttelt wurde.

Zwar gab es immer wieder Stimmen, die dieser Schrift historische Ungenauigeit und willkürliche Auswahl nachsagten, doch diese wurden entweder zum Schweigen gebracht oder als Ketzer gebrandmarkt. Die einzige zulässige Arbeit an der offiziellen Version ist die Kommentierung und Interpretation, die den Priestern des Ordens vorbehalten ist.

Kapitel 1.5 Die Lehren des Ordens

1.5.1. Die Lehre von den Letzten Dingen

Nach dem Glauben des Ordens herrscht in allen Sphären ein Naturgesetz des Ausgleichs. Dieses Ausgleichsprinzip besagt, kurz gefasst, dass jede Tat entsprechende Folgen hat; schadet man anderen, so wird dies zum eigenen Schaden, nutzt man anderen, so wird dies zum eigenen Nutzen, wenn auch oft indirekt. Die einzelnen Auswirkungen bestimmter Handlungen sind in einem komplexen Regelwerk festgehalten, den Weisen Büchern, die unter Punkt 4.3. behandelt werden.

Nach dem Ausgleichsprinzip sammelt ein Mensch im Laufe seines Lebens einen Ballast von Sünden und schlechten Gedanken an, der die Seele beschwert. Dieses Gewicht kann durch einen guten, gesetzmäßigen Lebenswandel erleichtert werden; außerdem kann ein Teil der Sünden bereits im selben Leben gebüßt werden, wenn dem Menschen Schlimmes widerfährt. Nach dem Tod löst sich die Seele vom Körper. Der Körper verrottet und wird wieder in den organischen Kreislauf aufgenommen. Die Seele kann sich, wenn sie leicht genug ist, ebenfalls auflösen und wieder in den Kreislauf der Lebensenergie eingehen. Ist sie jedoch zu schwer, weil ihr Träger ein schlechtes Leben gelebt hat, so bleibt sie an die Erde gebunden und wird wiedergeboren. Diese wiedergeborenen Seelen haben keine Erinnerung an frühere Leben, denn die Erinnerung ist nach dem Glauben des Ordens an den Körper gebunden, doch sie nehmen den Ballast ihres alten Lebens mit und müssen, wollen sie endgültig wieder zu Energie werden, diesen Ballast im neuen Leben ausgleichen, um leicht genug zu werden. Allerdings müssen nicht alle Menschen wiedergeborene Seelen tragen, es kann auch sein, dass sich aus der alles durchdringenden Lebensenergie der Welt eine jungfräuliche Seele bildet, wenn ein Mensch geboren wird. Diese Personen werden als besonders glücklich angesehen, haben sie doch eine unbefleckte Seele, ohne die Lasten vorheriger Leben.

Die ständige Wiedergeburt wird als Last angesehen, das Aufgehen in der Weltenergie als Erlösung. Wo, wie und wann man wiedergeboren wird, ist nicht festgelegt oder durch Handlungen im alten Leben bestimmt, sondern vom Zufall abhängig.


1.5.2. Schuld und Sühne

In den Weisen Büchern ist alles Wichtige zu Sünden, Schuld und Sühne festgehalten. Kommentierte Ausgaben dieser Schriften sind in jedem Tempel und in den meisten Buchläden erhältlich.


1.5.3. Regeln und Gesetze

Die Regeln und Gesetze, die der Orden für ein gutes, ausgeglichenes Leben gibt, berufen sich zum größten Teil auf die Gebote und Ratschläge in den Weisen Büchern. Allerdings sind einige Regeln nur indirekt abgeleitet oder haben sich aus der Praxis entwickelt.

Kapitel 1.6 Der Kalender des Ordens

Der Kalender des Ordens richtet sich zum Einen nach dem Lauf der Sonne, der dieTageslänge, die Jahreslänge und die Jahreszeiten bestimmt, und zum Anderen nach den Zyklen der beiden Monde, die die Langmonde (Lothénien) bzw. die Kurzmonde (Líra) bestimmen. Ein Jahr beginnt zur Ersten Tagesgleiche, d.h. zu dem Zeitpunkt während der zunehmenden Tageslänge, zu dem das erste Mal Tag und Nacht genau gleich lang sind, in der Mitte der Nacht.

Nähere Einzelheiten zu dieser Kalenderaufteilung, die die verbreitetste in ganz Alteria ist, finden sich unter Teil I, Kapitel 2: Das Sonnensystem und die Monde und werden deshalb hier nicht näher erläutert.

Der Ritualkalender des Ordens kennt acht Hauptfeiertage: Die Tage, an denen jeweils einer der Heiligen eine Bestie besiegt hat.

Außerdem wird das Neujahrsfest am 1. Wechselmond gefeiert, und es gibt eine Reihe regionaler Feiertage, die sich meist auf wichtige Daten im Leben besonders verehrter Heiliger beziehen, wie beispielweise das Fest zur Geburt der Heiligen Juhni, das vor allem auf dem Vereinten Kontinent und auf Ephedrin begangen wird, oder der Tag des Feuers, an dem die Heilige Parvati zur Gruppe gestoßen sein soll, der aber außerhalb von Ashoka kaum bekannt ist.

Kapitel 1.7 Berühmte und berüchtigte Ordensleute

7.1. Zurvan, Primas des Vereinten Kontinents

Der Ehrwürdige Zurvan ist zur Zeit Primas des Vereinten Kontinents und bekleidet damit eines der wichtigsten und mächtigsten Ämter des Ordens. Viele handeln ihn bereits als den nächsten Primas von Ephedrin, doch da dies ein Amt auf Lebenszeit ist, kann seine Berufung noch dauern, solange der jetzige Amtsinhaber nicht stirbt.


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